Das autogene Training dient vor allem der Entspannung. Sie besteht aus sieben Übungen, die nacheinander Ruhe, Schwere und Wärme in den Armen und Beinen, dann eine Beruhigung des Pulses und der Atmung, später Wärme im Sonnengeflecht und Kühle der Stirn durch bestimmte Vorstellungen hervorrufen.
Mit zunehmendem Training verstärkt sich die Wirkung der Übungen (u. B. Wirkung breitet sich auf den ganzen Körper aus, anstatt nur anfangs auf die Arme). Der erfahrene Anwender kann daher in kurzer Zeit eine tiefe Entspannung hervorrufen. Die Übungssätze können dabei individuell nach persönlichem Geschmack angepasst und erweitert werden. Insbesondere ist es mit Hilfe der Übungssätze
möglich, Aufträge an sich selbst im Unbewussten zu verankern, die nach Abschluss der Übung nachwirken (z. B. „Bei Stress bleibe ich ruhig und gelassen.“)
Progressive Relasation und Autogenes Training sind sehr gut kombinierbar und deshalb auch zusammen einsetzbar.
